Den Konflikt im Unternehmen gewinnt die Konkurrenz

Obwohl es manchmal heißt, dass Konflikte zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen und positive Energie und Reibung mit sich bringen, so bringen sie für die Beteiligten in der Regel Leid mit sich und machen das Zusammenleben von Menschen schwieriger.

 Wie laufen Konflikte in der Regel ab?

Oft zündet der Hinweis „Jetzt sei doch mal wieder sachlich“ die nächste Stufe der Konfliktrakete … denn die Emotionalität ist ein Wesensmerkmal des Konfliktes, die nicht durch einen Appell wegzunehmen ist.

Ein Widerspruch? Eher nicht, denn ohne emotionale Beteiligung wird selten von einem Konflikt gesprochen – dann eher von einer Meinungsverschiedenheit, bei der die Beteiligten zwar unterschiedlich zu einem Sachverhalt denken, es ihnen bei guten Argumenten jedoch emotional möglich ist, den eigenen Standpunkt aufzugeben und sich überzeugen zu lassen. In einem Konflikt gibt es emotionale Gründe dafür, warum man sich nicht überzeugen lassen will.

Wenn der Appell „sachlich zu werden“ nicht funktioniert – was funktioniert dann?

Oft ganz banal: Das Etablieren von Spielregeln. Spielregeln helfen dabei, zu verhindern, dass das Gegensatzpotential eines Konfliktfeldes ausgetragen werden muss. (Konfliktfeld = ein Thema, das in einer bestimmten Beziehung zu einem Streit führen könnte, auch wenn im Moment noch nicht gestritten wird).

Geklärte Zuständigkeiten, Kompetenzdefinitionen und klar definierte Prozesse sind die Spielregeln im Unternehmen, mit denen verhindert werden kann, dass beispielsweise natürliche Gegensätze von Abteilungen und von Einzelnen konfliktär ausgetragen werden.

Und wenn ein Konflikt im Raum steht? Dann gilt es, ihn anzunehmen und nicht unter den Teppich zu kehren. Unter dem Teppich führt er zu einer Beule die zwangsläufig zum Stolpern führt.

  • Einzelne können hier von einem persönlichen Coaching profitieren, in dem es gelingt, Vorgehensweisen und Handlungsalternativen zu besprechen und die eigene Rolle im Konflikt zu erkennen.
  • Teams und Unternehmensbereiche können einen Konfliktmoderator / Mediator um Unterstützung bitten und so gemeinsam Spielregeln entwickeln.

Und um dauerhaft zu einem partnerschaftlichen Miteinander beizutragen, helfen Betriebsvereinbarungen, in denen nicht nur allgemein gültige Spielregen festgehalten werden, sondern in denen auch Ansprechpartner genannt sind, an die sich Mitarbeiter wenden können, wenn sie Unterstützung beim Befrieden eines Konfliktes wünschen.

Ansprechpartner können, neben der Führungshierarchie, der Betriebs-/Personalvertretung und / oder der Personalabteilung / dem betrieblichen Gesundheitsmanagement auch externe Beratungsstellen sein.

Externe „Beauftragte für partnerschaftliche Zusammenarbeit im Unternehmen“ sind in der Regel eine kostengünstige Variante, da hier lediglich tatsächliche Beratungsstunden in Rechnung gestellt werden und keine laufenden Personalkosten entstehen. Durch die externe Verankerung, außerhalb der Unternehmenshierarchie, genießen externe Beauftragte bei der Belegschaft ein größeres Vertrauen und sind gleichzeitig kompetenter Ansprechpartner mit Stallgeruch.

Sie tragen sich mit dem Gedanken in Ihrem Unternehmen eine externe Beratungsstelle einzurichten?

Gerne unterstütze ich Sie dabei und freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ihre, Ingrid Gartner-Steffen

Anlässe für ein Coaching: Führen in angespannten Situationen

Mit unangenehmen Führungssituationen tun sich selbst erfahrene Führungskräfte schwer und nicht jede Entscheidung ist leicht gefällt.

Die Frage „Was mache ich wenn…?“ stellen sich viele Führungskräfte immer wieder.

Da fühlt sich ein Mitarbeiter nicht genügend wertgeschätzt in seiner Arbeit, ein anderer ist unmotiviert und schränkt mit seinem Verhalten das gesamte Team in seiner Leitungsfähigkeit ein, ein dritter fühlt sich von Kollegen gemobbt …

Hier sind Sie einerseits als Führungskraft gefragt Ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen und in die Kommunikation, in den Austausch mit Ihrem Mitarbeiter zu „investieren“, und andererseits dürfen Sie dabei das Erreichen der Unternehmensziele nicht aus den Augen verlieren.

Um diesen Spagat gut vollführen zu können bedarf es auch des Augenmerks auf sich selbst:

Wie gehe ich mit erhöhten Anforderungen um?

Welche Möglichkeiten habe ich das innere Gleichgewicht zu wahren?

Wie bleibe ich in kritischen Situationen anderen gegenüber authentisch ohne sie zu verletzen?

Antworten auf diese Fragen liegen nicht immer auf der Hand und oft fehlt sowohl Zeit als auch Ruhe um „nächste Schritte“ zum Umgang mit heiklen Situationen zu durchdenken und vorzubereiten … und ein Schritt in die falsche Richtung erfordert häufig ein größeres Zeitinvest um wieder einen gemeinsamen Weg einschlagen zu können – falls der nicht sowieso durch ungeschicktes Handeln / vertiefte Missstimmung verbaut ist.

Eine gute Möglichkeit um heikle Situationen zu durchdenken und Handlungsalternativen / Verhaltensmöglichkeiten durchzugehen bietet ein vertrauliches Einzelcoaching.

Hier gibt es die Zeit und den Raum um die eigene Sicht der Dinge zu hinerfragen, zu bestätigen und das eigene Verhalten zu reflektieren – um dann mit größerer Sicherheit ein Mitarbeitergespräch zu führen oder im Team eine Erwartungsklärung zu moderieren.

Kontaktieren Sie mich gerne für in Erstgespräch um Ihre Situation zu besprechen und für Ihr Anliegen angemessene Vorgehensweisen zu durchdenken.

Ihre,

Ingrid Gartner-Steffen

Ein Hinweis: Um Texte lesefreundlich zu gestalten verzichte ich auf gendergerechte Sprache. Der Mitarbeiter kann immer auch die Mitarbeiterin sein und die Chefin der Chef und umgekehrt (m/w/d)

Anlässe für ein Coaching: Frauen und Macht

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 „Möge die Macht mit Dir sein „ (Abschiedsgruß der Jedi, Krieg der Sterne)

„Hüte dich vor der dunklen Seite der Macht“ (Obi-Wan Kenobi, Krieg der Sterne)

Mit Macht angemessen umgehen zu können, beweisen immer mehr erfolgreiche Frauen und doch ist es immer noch Gesprächsthema, wenn eine Frau eine „Machtposition“ inne hat bzw. eine Machtposition anstrebt.

Wie kann man als Frau erfolgreich sein und bleiben, ohne ein „besserer Mann“ zu werden? Wie kann man weiblich und stark sein und bleiben? Insbesondere eigene und kollektive Überzeugungen und daraus resultierende Verhaltensmuster machen es Frauen schwer, selbstbewusst und durchsetzungsstark ihren Weg zu gehen – Macht selbstbewusst zu nutzen.

Tendenziell hinterfragen Frauen die eigene Leistung und das eigene Verhalten deutlich mehr als dies Männer tun. Diese Selbstreflektion ist nicht per se schlecht, kann jedoch belastend werden wenn aus Selbstreflektion Selbstzweifel werden die am Selbstwert knabbern und zu einer Einschränkung der beruflichen Entfaltung / Durchsetzungsfähigkeit führen.

Ein persönliches Einzel-Coaching hilft:

  • Klarheit über Ihre eigene Einstellung zur Macht zu gewinnen
  • Handlungsanregungen und Verhaltensalternativen zu heiklen Situationen im Unternehmen zu entwickeln
  • Die Rollen, die Sie im privaten und beruflichen Kontext einnehmen zu überprüfen und ggf. eine (Neu-)Positionierung vorzunehmen
  • Sich hinderlicher und erfolgreicher Glaubenssätze / innere Antreiber bewusst zu werden
  • Sich darüber klar zu werden: Was motiviert mich? Wie motiviere ich andere?
  • Sich über Anforderungen und Erwartungen an Frauen im Unternehmen bewusst zu werden
  • Unterstützt die Standortbestimmung im Arbeitsprozess: Wo stehe ich? Wo will ich hin?

Sie möchten sich als Frau mit den Themen Erfolg und Macht auseinandersetzen, eigene Muster, Einstellungen und Werte überprüfen um sich im Beruf als Frau bewusst zu positionieren und erfolgreich mit anderen Frauen und Männern kooperieren?

Gerne unterstütze ich Sie dabei und freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme um ein erstes Gespräch zu vereinbaren.

Ihre, Ingrid Gartner-Steffen

Durch häusliche Nähe können Konflikte eskalieren – die Konflikt-Hotline des Bundesverband MEDIATION e.V. hilft

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Beispiel:

Die ganze Nacht hat Frau Solm durchgearbeitet, um die Frist für ihren Projektantrag zu halten. Sie ist müde und würde sich gern ausruhen. Doch stattdessen streiten sich die Kinder zum x-ten Mal um Kleinigkeiten, statt – wie besprochen – die Hausaufgaben zu machen, die Wäsche und das Geschirr türmen sich und Herr Solm telefoniert im gemeinsamen Wohnzimmer schon seit Stunden.

Familien, ganz besonders aber auch Alleinerziehende, stehen unter großem Druck. Sie leben und arbeiten im Homeoffice und betreuen nebenbei die Kinder. Eventuell sind noch Eltern aus der Ferne zu unterstützen. Dadurch kann ein höherer Stressfaktor entstehen. Gleichzeitig machen sich viele Menschen Sorgen um ihre wirtschaftliche Zukunft. Dieser Druck kann schnell zu viel werden, die Geduld ist begrenzter und Menschen reagieren emotionaler. Fast alles, was vorher zum Stressabbau beitrug, ist zudem gerade nicht mehr möglich. Gemeinsam Sport treiben, musizieren, Freunde treffen – das alles fällt weg.

Wer dringend Unterstützung braucht, bevor sich die eigene Hilflosigkeit im Konflikt entlädt oder die Situation zu Hause eskaliert, findet sie bei der Konflikt-Hotline des Bundesverbandes MEDIATION.

Unter der kostenfreien Nummer 0800 247 36 76 erreichen Menschen im Konflikt sehr gut ausgebildete Mediator*innen, die geschult sind im Umgang mit belastenden Situationen. Die Expert*innen können dabei helfen, die konfliktträchtigen Konstellationen aufzulösen, sie zumindest nicht weiter eskalieren zu lassen.

Sie verfügen über das nötige Wissen und kennen Techniken, die bei der Bewältigung hilfreich sind. Sie können telefonisch erste hilfreiche Tipps und Strategien nennen, wie sich der Streit konstruktiv lösen lässt. Wie man beispielsweise gut miteinander ins Gespräch kommt, um gemeinsame tragfähige Lösungen für das aktuelle Problem zu entwickeln. Auch die neu entstandenen Herausforderungen im Arbeitsumfeld können Anlass für Spannungen sein.

Bevor es zu einer ungewollten Eskalation kommt, nutzen Sie die kostenfreie Beratung der Expert*innen.

Auf der Homepage des Bundesverbandes MEDIATION e.V. unter: http://www.bmev.de finden Sie zusätzlich ausgebildete Mediator*innen auch in Ihrer Nähe. Suchen Sie das Gespräch. Die Mediatorinnen und Mediatoren des Bundesverbandes helfen Ihnen sehr gerne.

Die kostenfreie Hotline ist täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr besetzt, auch an Wochenenden oder Feiertagen.

Ihnen gehen Fragen, Gedanken oder auch Anregungen für mich durch den Kopf? Dann freue ich mich darauf von Ihnen zu hören.

Ihre,

Ingrid Gartner-Steffen

 

Maßnahmen zur Teambildung und -entwicklung … Warum?

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Entwicklungsphasen der Zusammenarbeit im Team – im Uhrzeigersinn

“Zusammenkommen ist ein Beginn. Zusammenbleiben ist ein Fortschritt.  Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ (Henry Ford I)

Die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens hängt weitgehend davon ab, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen und zwischen den einzelnen Mitarbeitern klappt.

Egal wie teuer der Maschinenpark auch sein mag, es sind immer die Menschen, die Ergebnisse bringen. Dies am besten Hand in Hand – durch erfolgreiche und engagierte Zusammenarbeit.

Zusammenarbeit lässt sich nicht anordnen, sie will gelebt sein.

Wenn Menschen neu zusammenkommen oder sich die Teamzusammensetzung ändert, braucht es ein Zusammenrücken, um gemeinsam erfolgreich zu sein.

Zusammenarbeit wächst nicht über Nacht. Ein reifes, leistungsfähiges Team entwickelt sich erst nach und nach – nachdem es Probleme gelöst, Beziehungen vertieft und Rollen geklärt hat.

Der Unterstützung und Beschleunigung des Reifungsprozesses – damit das Team rasch und gut zusammenarbeiten und gemeinsam erfolgreich sein kann – dienen Workshops / Trainings zur Teambildung und -entwicklung.

Was passiert in Workshops / Trainings zur Teambildung und -entwicklung?

Klassisch erfolgen Vorgespräche, zumindest mit der Führungskraft, idealerweise mit allen Teammitgliedern, um im Vorfeld zu klären:

  • Was läuft im Team gut und sollte bleiben, wie es ist?
  • Was sollte anders sein / Wo klemmt es?

Die so herausgearbeiteten Themen stehen dann im Fokus des Workshops / Trainings.

Ergänzt wird die Arbeit an Themen durch vertrauensbildende Maßnahmen – denn auch Vertrauen lässt sich nicht anordnen. Es muss wachsen und hierzu braucht es Kontakte. Möglichkeiten hierzu fördert der Workshop / das Training.

Wie lange dauert ein Workshop / Training zur Teambildung und -entwicklung?

Das ist von der Teamgröße und vor allem von den klärungsbedürftigen Themen abhängig. In einigen Fällen genügt ein halber Tag für eine gemeinsame Standortbestimmung, mit Rückblick und Ausblick und zur Strategieentwicklung und manchmal braucht es mehr Zeit.

Mehr als ein bis zwei Tage sind selten nötig, um einen Teamprozess sorgsam in Gang zu setzen und das Team ins Laufen zu bringen – sicher nicht viel, wenn dann davon ausgegangen werden kann, dass die Zusammenarbeit reibungslos(er) klappt und durch ein kollegiales Miteinander Probleme gelöst statt vertieft werden, und dass in kritischen Momenten miteinander und nicht übereinander geredet wird.

Welche Rolle hat die Führungskraft im Teamprozess?

Auch die Führungskraft ist Mitglied des Teams – zwar in herausgehobener Position, trotzdem wesentlicher Bestandteil. Gerade im Fall eines Führungswechsels helfen Teamworkshops, rasch „ins Arbeiten“ zu kommen.

Dies indem Erwartungen geklärt werden – und zwar in beide Richtungen. Sowohl die Erwartungen der Führungskraft an die Mitarbeiter als auch die Erwartungen der Mitarbeiter an die Führungskraft. Denn wenn die gegenseitigen Erwartungen nicht bekannt sind, ist die Erwartungserfüllung ein Zufallsprodukt.

Was passiert noch in Teamworkshops?

Ein wesentliches Element ist das Etablieren einer hilfreichen und für das jeweilige Team passenden Feedback-Kultur. Hier geht es nicht darum, sich zu entblößen oder Geheimnisse preiszugeben, sondern darum, herauszufinden wie ich auf andere wirke – und dabei herauszufinden, ob diese Wirkung auch die ist, die ich erzielen will… und um zu erfahren, was andere an mir besonders schätzen und welche Anregungen sie für mich haben und umgekehrt.

Warum Feedback und Feedback-Kultur?

Entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg im beruflichen Arbeitsfeld ist nicht, wie ein Mensch ist, sondern wie er von anderen wahrgenommen wird.

Wenn ich weiß, wie ich auf andere wirke, hat dies zwei wesentliche Konsequenzen:

Erstens verstehe ich das Verhalten meiner Mitmenschen mir selbst gegenüber besser und zweitens kann ich entscheiden (so ich das will), mein eigenes Verhalten besser – zielorientierter und situativ angepasster – zu steuern.

Ein persönliches Feedback unterstützt zum einen die Schärfung der Selbstwahrnehmung des Einzelnen als Voraussetzung für eine bessere Steuerung des eigenen Verhaltens und zum anderen das Entwickeln von Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen in den direkten Arbeits-, Führungs- und Kooperationsbeziehungen.

Dies ist die Voraussetzung für ein gesundes emotionales Beziehungsgefüge, für fruchtbare Zusammenarbeit – und damit für eine hohe Effektivität des Gesamtteams.

“Wahren Erfolg wirst Du nur haben, wenn Du Spaß und Freude an dem hast, was Du tust!” (Dale Carnegie)

Trainings / Workshops zur Teambildung und -entwicklung dienen genau diesem Zweck: Den Spaß und die Freude an der Arbeit und dem kollegialen Miteinander zu fördern.

Kontaktieren Sie mich gerne um zu besprechen welche Themen in Ihrem Team aktuell sind und wie genau ein Teamworkshop für Ihr Team aussehen sollte.

Ihre, Ingrid Gartner-Steffen

Umgang mit Angst und Belastungssituationen

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Der Umgang mit Angst und Belastungssituationen ist so divers, wie wir Menschen divers sind. Dies war schon immer der Fall und ist auch in Zeiten von Corona nicht anders.

Einige Menschen reagieren mit Trotz (jetzt erst recht), andere mit Resignation (ist doch eh alles vergebens), und wieder andere nehmen schwierige Situationen gelassen (wir haben schon ganz andere Dinge gestemmt).

Ein großer Teil der Menschen reagiert mindestens phasenweise mit Angst – ein wichtiges und auch angemessenes Gefühl, nicht nur in Zeiten wie diesen.

Angst kann sehr hilfreich sein – hilft sie uns doch Gefahren zu erkennen und ihnen auszuweichen.

Übermäßige Angst jedoch – die von der inneren Starre bis hin zu Panik führen kann- ist nicht nur nicht hilfreich, sie ist gefährlich … und bewegt nichts. Zumindest nicht zum Vorteil.

Hier ein Blick auf die Entstehungsgeschichte von Angst:

Wie so vieles so beginnt auch Angst im Kopf. Zuerst ist der (Panik)Gedanke da, dieser schleicht sich ins Herz und führt zu einem (unangenehmen) Gefühl und das Gefühl führt zu einer Handlung – bzw. zu einer nicht-Handlung.

Hier hilft es, das eigene Denkmuster und die eigene Bewertungsskala für Situationen zu hinterfragen.

Es geht nicht darum, Dinge rosarot zu reden sondern zu hinterfragen ob meine Angst realistisch ist.

Oft führt der „Realitätscheck“ dazu eine Situation weniger dramatisch zu bewerten und so zu einem anderen Gefühl zu kommen – und so handlungsfähig(er) zu bleiben und nicht „vor Angst gelähmt“ zu sein.

Es gilt:

  • Ein negativer Gedanke / Bewertung einer Situation – führt zu einem negativen Gefühl
  • Ein neutraler Gedanke / Bewertung einer Situation – führt zu einem neutralen Gefühl
  • Ein positiver Gedanke / Bewertung einer Situation – führt zu einem positiven Gefühl

Hilfreiche Fragen wenn ich spüre, dass sich Panik breit macht:

  • Habe ich eine ähnliche Situation schon einmal erlebt – wie bin ich damit umgegangen? (Zu wissen, dass ich heikle Situationen der Vergangenheit gemeistert habe hilft, aktuelle Situationen etwas gelassener zu sehen)
  • Auf einer Skala von Null (sehr hoch) bis 10 (eher niedrig), wie genau schätze ich die Bedrohungsgrad bzw. den  Schwierigkeitsgrad der angstmachenden Situation ein? (Meist bekomme ich so eine realistischere Einschätzung der Dimension der Situation)
  • Wie würden andere die Situation einschätzen? (um so einen Perspektivwechsel zu ermöglichen)
  • Was ist das Gute im Schlechten? (Selten ist alles nur schlecht – selbst eine schwierige Situation mag zumindest eine Lernerfahrung beinhalten)

Statt „weg von“ den „hin zu“- Gedanken wecken

Ein starker Fokus auf der als angstmachend erlebten Situation verstärkt das angstmachende Gefühl. Auch hier geht es nicht um die rosarote Brille sondern um das Bewusstmachen dessen, was ich als Ziel anstrebe. Also statt zu überlegen wie belastend die aktuelle Situation ist gilt es ein Zukunftsszenario zu entwickeln und zu überlegen: Wo will ich hin bzw. wie sieht die angestrebte Situation aus. Auch hier wird deutlich: Unser Gefühl folgt unserem Gedanken.

Am Beispiel Corona: Es fühlt sich deutlich besser an, daran zu denken wie die Welt wieder sein wird, wenn wir uns wieder frei bewegen können, Freunde treffen, Ausgehen, gemeinsam die Natur genießen undundund … Situationen an sich können anstrengend sein und da ist es nicht nötig diese dadurch zu erschweren, dass ich zu viele Belastungsgedanken erlaube. Lassen Sie uns gemeinsam darauf freuen nach Corona das Leben zu feiern.

Ein Exkurs: Lampenfieber – die kleine Schwester der Angst.

Auch Lampenfieber kann Angstschweiß verursachen. Wobei gerade bei Lampenfieber hilfreich ist in das Gefühl „hineinzuhorchen“. Die durch Lampenfieber ausgelöste Nervosität ist in der Regel ein sehr aktives Gefühl und an sich nicht unangenehm. In der Regel bewirkt Lampenfieber dass ich in der entsprechenden Situation „bis in die Fingerspitzen“ wach und motiviert bin und so eine super Leistung vollbringen kann.

Unangenehm ist auch hier die „Übertreibung“. Schlaflose Nächte und schweißnasse Hände (zum Beispiel vor einem Vortrag oder einem heiklen Gespräch) sind nicht hilfreich sondern – ähnlich der Angst – eher lähmend und führen nicht zu der oben beschriebenen Leistungssteigerung.

Auch hier hilft es, die Situation im Vorfeld zu durchdenken, den Realitätscheck zu machen und erfolgreich gemeisterte ähnliche Situationen Revue passieren zu lassen.

Lampenfieber lässt sich am besten bewältigen durch üben, üben, üben der Lampenfieber bereitenden Situation. Also im Fall einer Präsentationssituation (eine häufig genannte Quelle von Lampenfieber) das vorherige Ausprobieren und das sich immer wieder in die Situation begeben – und nach einer Weile ist aus dem Lampenfieber eine gesunde Routine geworden.

Corona und ähnliche angstmachende Situationen können und dürfen nicht zur Routine werden – aber sie sollten auch nicht dazu führen, dass ich den Blick auf das Schöne verliere.

Apropos, hier ein Tipp:

Beenden Sie doch den Tag damit, diesen ganz bewusst Revue passieren zu lassen und zu überlegen wie viele schöne Momente er beinhaltete.

Das könnte sein:

  • das Lächeln, das Ihnen ein Fremder schenkte,
  • die Bienen die sich an Ihrer Balkonpflanze labten,
  • der Sonnenstrahl der angenehm zu spüren war,
  • Ihr Lieblingslied das zum richtigen Moment im Radio lief
  • die Bewegung an der frischen Luft

– oder was immer für Sie dazu führte sich so richtig lebendig zu fühlen.

Denn darum geht es doch … das Leben mit Höhen und Tiefen zu genießen, auch wenn es im Moment Begrenzungen aufweist.

Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie einen Sparringspartner zum Besprechen Ihres Erlebens schwieriger Situationen wünschen. Gerne auch via Mail oder Skype-Telefonie.

Ihre, Ingrid Gartner-Steffen

Als „Neuer“ im Home-Office – so geht’s

Noch vor wenigen Wochen wurde die Arbeit vom Home-Office in erster Linie als Mittel angesehen, als attraktiver Arbeitgeber zu gelten und diente vor allem der Flexibilisierung der Arbeitszeit bzw. der „modernen“ Arbeitsgestaltung.

Die Entscheidung zum Arbeiten von zuhause / im Home-Office erfolgte eher selektiv und in der Regel auf Initiative des Mitarbeiters.

Nun zwingt der Coronavirus die Unternehmen ihre Mitarbeiter zur Arbeit vom Home-Office aufzufordern und auch die Mitarbeiter, die sich sonst tendenziell eher gegen die Arbeit von zuhause und für die Arbeit im Unternehmen entschieden hätten sind nun aufgefordert von zuhause zu arbeiten.

Realität ist: Das Arbeiten vom Home-Office ist kein Selbstgänger – nicht jeder ist für flexibles Arbeiten geeignet.

Worauf sollte ich achten, wenn ich (erstmals) von zuhause arbeite?

 Die gute alte To-Do Liste kommt hier zu neuen Ehren. Auf ihr sollte ich am Vortag/ im Vorfeld Festhalten an welchen Themen ich im Home Office arbeiten will, verbunden mit der Frage, ob alle hierfür benötigten Unterlagen digitalisiert vorhanden sind. Es nervt, mitten im Thema festzustellen, dass eine Information fehlt, die auch digital nicht abrufbar ist. Dann im Unternehmen anzurufen um die fehlende Information zu beschaffen kostet Zeit. Nicht nur die eigene sondern auch die der Kollegen, die dann aushelfen. Außerdem wirkt es wenig professionell und nicht gerade organisiert.

Wenn ganze Teams zuhause arbeiten

 Wenn ganze Teams zuhause arbeiten hilft ein gemeinsamer Start in den Tag – eine kurze Telefonkonferenz bzw. ein kurzes, sogenanntes tägliches Stand-up via Video.

Ähnlich der Stehkonferenz hilft es der sonst leicht möglichen Orientierungslosigkeit der (neuen) Homeworker entgegenzuwirken und gibt Sicherheit.

Nach einem kurzen „Check-in“ jedes Mitarbeitenden kann jeder kurz und frei erzählen, was sie oder ihn gerade beschäftigt – sei es eine geschäftsbezogene Angelegenheit oder- gerade zu Coronazeiten – die individuelle Gefühlslage. Der Hauptschwerpunkt des Meetings sollte darin liegen, dass alle kurz berichten, woran sie arbeiten und wo jemand gegebenenfalls Unterstützung braucht.

Das gibt dem Tagesbeginn schon eine Struktur und allen das Gefühl, weiterhin in einem Team zu arbeiten.

Im Team zu klären ist die generelle Frage der Erreichbarkeit und der Kommunikationskanäle. Sie kennen den Spruch: „Wer sich nur noch schreibt redet bald nicht mehr miteinander“.

Neben dem täglichen Stand-up ist zu klären wie die Kommunikation und der Informationsaustausch funktioniert. Neben Mails, Skype, Echtzeit-Chatprogrammen wie Slack, Microsoft Teams und Co.  sollte der Griff zum Telefonhörer nicht vergessen werden.

All dies setzt eines voraus: Die klare Aufforderung an das gesamte Team, auf den von ihnen präferierten und genutzten Kommunikationskanälen erreichbar zu sein. Erreichbarkeit gibt Vertrauen, unterstützt den Austausch im Team und ermöglicht weiterhin kurze Entscheidungswege und produktives Arbeiten.

Sie kennen das Phänomen im Unternehmen, dass ausgerechnet wenn Sie gerade mal 5 Minuten Pause machen Ihr Chef mit einem wichtigen Anliegen in Ihr Büro kommt. Das kann auch im Home Office passieren daher sollten auch Pausenzeiten kommuniziert werden.

Arbeitsbereich in der Wohnung auswählen

 Eine sehr persönliche Frage ist die des Ortes in Ihrer Wohnung der für Sie als Arbeitsbereich fungieren soll. Die Ideallösung ist das häusliche Arbeitszimmer. Wo das nicht vorhanden ist, sollte möglichst immer der gleiche Bereich als Arbeitsecke genutzt werden. Unterlagen in der Wohnung zu verstreuen birgt die Gefahr, dass das Feierabend machen und Abschalten erschwert ist. Hier gilt die gute wie die schwierige Tatsache, dass der Arbeitsplatz in Sekunden erreichbar ist.

Leitlinien für das Arbeiten vom Home Office

 Es gibt keine allein selig machende Vorgehensweise für das Arbeiten von Zuhause, die für jeden Einzelnen und für jedes Unternehmen passt. Idealerweise stimmt sich ein Team hinsichtlich dieser neuen Art der Zusammenarbeit ab und bespricht hierzu Regeln und Rituale. Hierzu gehören dann u.a.  die Frage ob sich jeder an- und abmeldet, wenn der Arbeitstag beginnt und endet und das Festlegen, welche Kommunikationskanäle für welche Angelegenheiten genutzt werden. Auch ein Zeitraum für eine gemeinsame Pause, für ein „virtuelles Socializing“ sollte eingeplant werden – wenn wir schon unsere persönlichen sozialen Kontakte einschränken müssen sollte der kurze Plausch wenigsten durch eine Videoschalte oder Telefonkonferenz ersetzt werden – auch hier gerne mit Kaffee und Keksen und der Freude an erfolgreicher Zusammenarbeit. Auch und gerade zu Coronazeiten und vielleicht auch darüber hinaus.

Gerne stehe ich Ihnen zur Verfügung um zu besprechen welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten, um erfolgreich und zufrieden vom Home-Office zu arbeiten. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme – gerne via Telefon, Mail, Skype etc.

Ihre, Ingrid Gartner-Steffen

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PS: Aus Gründen der Lesefreundlichkeit verzichte ich auf gedenderte Sprachformen. Angesprochen sind immer m/w/d.

 

#Home-Office #Arbeitenvonzuhause #Coaching #virtuelleTeams #Kommunikationimteam #Informationsaustauschimhomeoffice

Coaching Anlässe: Vom Kollegen zum Vorgesetzten

Initiative 2

Die wohl größte Veränderung während des Berufslebens ist die erstmalige Übernahme von Führungsverantwortung. Wenn dies innerhalb des eigenen Teams geschieht laufen besondere Prozesse ab. Gestern noch Kollege (und das Lästern über den Chef gehörte fast zum guten Ton) – heute selbst Chef … und von den Ex-Kollegen mit großem Interesse beobachtet.

Nach den Glückwünschen kommt oft die (nicht laut gestellte) Frage: „Wie macht er sich denn, als Chef?“ Auch neue Führungskräfte stellen sich diese Frage – will doch jeder in der Regel einen guten Job machen und die Anforderungen die nun von mehreren Seiten gestellt werden gut erfüllen.

Die Sandwich Position zwischen Mitarbeitenden und Firmenleitung erfordert ein besonderes Händchen und dies speziell in der Konstellation „Gestern Kollege – heute Vorgesetzter“.

Plötzlich geht es nicht mehr ausschließlich um Sachthemen und um Beziehungsthemen im Kollegenkreis – die Beziehungsebene ist erweitert und beinhaltet nun auch die Mitarbeitenden … eben die früheren Kollegen. Mit dieser Dynamik umzugehen ist kein Spaziergang und im täglichen Miteinander lauern neue Fettnäpfe. Was gestern noch ok war wird jetzt kritisch beäugt – und ob es dazu eine wertschätzende Rückmeldung gibt ist fraglich. „No news is good news“ passt hier nicht und ein zu spätes Reagieren auf „Befindlichkeiten“ kann zu spät sein.

Hier hilft es einen Sparringspartner zu haben, um auf Augenhöhe und ohne hierarchische Einbindung das eigene Erleben der Führungserfolge und der kritischen Momente zu reflektieren.

Sind Sie „neu“ in der Führungsposition oder haben Sie ein neues Team übernommen?

Gerne unterstütze ich Sie dabei Ihre Rolle zu reflektieren, eigene Erwartungen und Erwartungen Ihres Teams einer kritischen Würdigung zu unterziehen und sowohl nächste Schritte zu planen wie auch Handlungsalternativen für heikle Führungssituationen zu durchdenken und passende in Ihren Werkzeugkoffer zu geben.

Kontaktieren Sie mich gerne für ein Erstgespräch.

Ihre, Ingrid Gartner-Steffen

PS: Des komfortablen Lesens willen verzichte ich auf geschlechterneutrale Formulierungen, d.h., dass der Vorgesetzte immer auch die Chefin sein kann, die Mitarbeiterin auch der Mitarbeiter und umgekehrt.

Selbstorganisation – geht das?

Zum Jahresbeginn steht auf vielen Vorsatzlisten das Thema:“ Ich will meine Zeit besser managen“.

Das Problem ist: Die Zeit lässt sich nicht „managen“. Nach 60 Minuten ist eine Stunde um. Die Frage, die sich hinter dem Wunsch die Zeit zu managen verbirgt ist ja eher die des Umgangs mit der Stunde.

Also was mache ich in und mit der Stunde und (wie?) gelingt es mir, mich den Themen zu widmen die mir wichtig sind?

Kennen Sie den Gedanken, der sich häufig zum Ende des Arbeitstages breit macht:„…. (Heute) wieder nicht alles geschafft…“ bzw. „… wieder nicht das geschafft was mir heute (eigentlich) wichtig war…“.

Dabei war der Tag randvoll mit unterschiedlichsten Aktivitäten – aber halt nicht mit denen die es „eigentlich“ sein sollten.

Wie gelingt es Zeit für das Wesentliche zu finden? Hier ein Plädoyer für die gute, alte „To-Do“-Liste. Diese ist weder hip noch ist sie sexy – aber sie funktioniert.

Viele führen eine „To-Do“-Liste – jedoch häufig lediglich als Erinnerungsstütze. Um eine wirkliche Unterstützung der Tages-/Arbeitsplanung zu sein braucht die To-Do Liste einen Drei-Sprung / 3 Schritte. D.h.:

1.Schritt: Vor dem Nachhause gehen kurz den Tag Revue passieren lassen und notieren was am Folgetag zu erledigen ist – von mir selbst und dann auch gleich mit der Entscheidung wo/wie Andere ggf. einzubinden sind. Ob diese Liste elektronisch oder auf Papier erstellt wird ist nebensächlich. Papier hat den Vorteil leichter „mitgenommen“ und aktualisiert werden zu können – und das händische prägt sich leichter ein. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass das Durchstreichen eines erledigten Items ein größeres Zufriedenheitsgefühl produziert als das elektronische weg klicken.

2. Schritt: Die aufgeschriebenen Items einer Priorisierung unterziehen: Welche dieser Themen sind tatsächlich von mir (bzw. delegiert an Andere) Morgen zu beginnen, fortzusetzen, zu beenden.

Diese beiden Schritte nehmen die meisten vor – mit dem oben genannten Ergebnis / Gedanken. („.. wieder nicht alles geschafft…“.). Mehr Erfolg verspricht es, wenn zu 1+2 noch ein weiterer Schritt kommt:

3. Schritt: Nehmen Sie eine Zeitbedarfsschätzung vor, zu den Themen die Sie als TOP priorisiert haben. Wie lange wird es dauern die einzelnen Themen abzuschließen, wieviel Zeit wollen Sie an dem Tag investieren um weiterzumachen bzw. bei verschiedenen Themen anzufangen?

Final erfolgt dann das Aufaddieren des so entstandenen Zeitbedarfs und der Abgleich ob das für den Folgetag realistisch ist. Hierbei ist zu bedenken, dass der Folgetag nicht zu 100% „gefüllt“ werden kann, sondern dass  i.d.R. maximal 40-60% der zur Verfügung stehenden Arbeitsstunden für geplante Arbeit genutzt werden können. Mehr zu planen führt nicht dazu mehr zu schaffen – es führt lediglich dazu sich selbst zu schaffen …

… und dass ist ja häufig ein weiterer Vorsatz für das neue Jahr: „Ich will abends nicht mehr erschöpft  zu Hause ankommen sondern den Abend genüsslich ausklingen lassen…“

 Sollten Sie zum Thema Selbstorganisation einen Sparringpartner brauchen sprechen Sie mich gerne darauf an. Gerne unterstütze ich Sie dabei Ihren Arbeits-/ Tagesablauf kritisch zu überprüfen – um dazu beizutragen, dass Sie im neuen Jahr häufiger mit einem rundum zufriedenen Gefühl den Arbeitstag beenden und voller Energie in den Feierabend starten.

Ich freue mich auf Sie.

Ihre, Ingrid Gartner-Steffen

„Führen ohne formale Macht – (wie) geht das?“ Führungsaufgaben bewusst wahrnehmen – auch ohne klare Hierarchie

Kollegen und Mitarbeitende zu führen, ohne disziplinarisch vorgesetzt zu sein – lateral (also „von der Seite“) zu führen, ist kein Spaziergang.

Dabei passiert es immer häufiger, dass in Unternehmen und Organisationen hierarchische Strukturen durch projektorientierte Ansätze ersetzt werden. Die Führungskraft hat also keine Weisungsbefugnis. Sie übernimmt Führung, ohne das eine klare Hierarchie besteht.

Dass dies nicht ohne Reibungsverluste abläuft liegt auf der Hand. Gerade in Situationen in denen Konflikte auftreten, kommt es darauf an, konstruktiv zu handeln und gleichzeitig im emotionalen Gleichgewicht zu bleiben.

Laterales Führen fordert die unterschiedlichen Interessen und Ziele Einzelner wahrzunehmen und zu integrieren und dabei sicherzustellen, dass übergeordnete Organisationsziele verwirklicht werden können.

Lateral Führende brauchen die Fähigkeit Netzwerke zu bilden, andere Menschen zu überzeugen und mit ins Boot zu holen. Sie müssen in der Lage sein das eigene Verhalten zu reflektieren und sich eines breiten Spektrums kommunikativer Methoden zu bedienen.

Eine gute Möglichkeit das Repertoire an kommunikativen Methoden zu erweitern und das eigene Verhalten zu reflektieren ist ein persönliches Coaching.

Wie heißt es bei Paul Watzlawick: „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat sieht in jedem Problem einen Nagel“.

Gerne unterstütze ich Sie dabei Ihr Verhalten zu reflektieren, sich Ihrer Stärken (noch) bewusster zu werden und Vermeidungsbereiche wertschätzend einzugrenzen.

Gemeinsam füllen wir Ihre Werkzeugkiste mit weiteren passenden Werkzeugen.

Kontaktieren Sie mich gerne um ein Vorgespräch zu einem persönlichen Coaching zu verabreden.

Ich freue mich auf Sie.

Ihre, Ingrid Gartner-Steffen